
„Um psychische Probleme zu verstehen, reicht es nicht aus, sich allein auf das Individuum zu konzentrieren. Probleme sind das Produkt der Beziehungen, die eine Person mit ihrem System eingeht. Daher sollte jedes psychische Problem im Kontext des kulturellen Netzwerks bewertet werden, in dem sich das Individuum befindet.„
Alper Karababa ist Postdoktorand an der Charité – Universitätsmedizin Berlin in der Arbeitsgruppe Clinical Interventions for Psychosis der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Seine Forschung wird durch ein Postdoc-Forschungsstipendium des Hochschulrats der Türkei (YÖK) gefördert.
Er hat seinen Bachelor-Abschluss in Psychologischer Beratung und Führung an der Hacettepe-Universität (2014) sowie seinen Master (2017) und Doktortitel (2024) an der Muğla Sıtkı Koçman Universität erworben. Parallel dazu ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Psychologische Beratung und Führung an der Muğla Sıtkı Koçman Universität tätig. Darüber hinaus ist er lizenzierter Systemischer Psychotherapeut mit den Schwerpunkten Einzel- und Gruppentherapie, da er seine Ausbildung am IF Weinheim (Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung) abgeschlossen hat. In seinem Postdoc-Projekt „PsyFlexAging“ untersucht er die Wirksamkeit einer Gruppentherapie auf Basis der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), um die psychische Resilienz von älteren türkischen Migrantinnen und Migranten mit Depressionen zu stärken.
