
„Wie kann die Entwicklung von Patientinnen und Patienten auf Station so gemessen werden, dass Behandelnde und Patienten gemeinsam immer wieder fragen können: Entspricht das, was wir erreicht haben, dem, was wir erreichen wollen? Im Rahmen eines Projektes zum routinemäßigen Behandlungs-Monitoring möchte ich mich mit dieser Frage beschäftigen. Ich bin überzeugt: Das gelingt nur, wenn Betroffene und Behandelnde in die Planung und Umsetzung einbezogen werden.“
Anton Huth hat seinen Bachelor und Master in klinischer Psychologie an der Universität zu Lübeck gemacht. Dabei beschäftigte er sich im Rahmen seiner Masterarbeit mit den Implikationen der Netzwerktheorie für Behandlungseffekte.
Aufgrund seines Interesses an Interventionen für psychotische Erkrankungen ist er für seine Promotion in die CLIPS-Forschungs-AG an der Charité gekommen. Im Rahmen eines Exposé-Stipendiums entwickelt er derzeit ein Projekt zur Evaluation und Implementierung von routinemäßigem Behandlungs-Monitoring (Routine Outcome Monitoring) im stationären Bereich. Seine methodische Expertise gibt er zudem als Statistik-Tutor und Dozent weiter, u. a. an der Fresenius Hochschule.
