
„Mein Ziel ist es, neue Wege zu erforschen, um die Versorgung von Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen zu verbessern, Stigmatisierung abzubauen und ihnen mehr Teilhabe sowie besser zugängliche Behandlungsangebote zu ermöglichen.“
Julia promoviert im Forschungsbereich CLIPS der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen der YOGIA-Studie zum Dr. rer. medic. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Untersuchung der Machbarkeit, Akzeptanz sowie erster klinischer Effekte einer zwölfwöchigen, yoga-basierten Gruppenintervention (YoGI) für Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen im ambulanten Setting. Ihre Promotion wird durch ein Stipendium des Evangelisches Studienwerk Villigst gefördert. Seit Mai 2026 ist sie zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.
Julia studierte Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal und setzte sich bereits in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema Schizophrenie und Gewalt sowie mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Stigmata auseinander. Anschließend absolvierte sie ihren Master in Klinischer Psychologie an der Universität Potsdam. Von April 2024 bis Oktober 2024 war sie als Masterandin im Forschungsbereich CLIPS tätig und schrieb ihre Masterarbeit im Projekt ECHION, in dem die Wirksamkeit einer onlinebasierten Selbsthilfeintervention für akustische Halluzinationen bei psychotischen Erkrankungen untersucht wird.
