
„Wer nur den Kopf behandelt, übersieht wie der Körper mitredet. Ich möchte psychische Gesundheit als verbundenes System aus Körper und Psyche denken, in dem achtsamkeits- und bewegungsbasierte Interventionen helfen, dass Menschen mit Schizophrenie wieder mehr Zugang zu sich selbst und zu ihrem Alltag finden.“
Seit 2026 promoviert Nick im IMPACT-Projekt zu einer neuen, integrativen Behandlungsmethode, die körperliche Aktivität, Achtsamkeit und Nahrungsergänzungsmittel miteinander verbindet. Sein Ziel ist es, die Grenzen klassisch ‚psychischer‘ Behandlung zu erweitern und die mentale Gesundheit von Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen als Zusammenspiel von Körper, Gehirn und Lebensstil zu verstehen.
Nick schloss 2025 in Tübingen seinen Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) ab und erlangte im Zuge dessen die Approbation als Psychotherapeut. Neben dem Studium arbeitete er in verschiedenen klinischen Settings und sammelte Erfahrungen in der Personalpsychologie sowie im nutzerzentrierten Design. Seinen Forschungsweg begann er mit einer Masterarbeit zu prädiktiven Modellen, die helfen sollen, besser vorherzusagen, welche Therapien für welche Patient:innen besonders wirksam sind. Dieses Interesse verbindet er nun in der Interventionsforschung mit innovativen, körperorientierten Ansätzen.
